Der nun zu Facebook gehörende Messanger Whatsapp gab heute von sich bekannt das man die Gebühren nun komplett abschaffen möchte.
Whatsapp feiert sich schon seit Jahren am Messanger Himmel und kein anderer Messanger schaffte es diese Nutzerzahlen zu erreichen. Doch momentan muss man ein leichten Rückgang verzeichnen und selbst der Hauseigene Facebook Messanger wird langsam zur Konkurrenz.
Das liegt womöglich auch daran, dass bei WhatsApp im Gegensatz zum Messenger nach einem Jahr eine Nutzungsgebühr fällig wird. Diese war mit einem Euro pro Jahr zwar nicht gerade hoch und WhatsApp hat sie auch alles andere als konsequent durchgesetzt, aber vielen war sie dennoch ein Dorn im Auge.

Gebühren-Aus

WhatsApp hat nun per Blogbeitrag bekannt gegeben, dass man „nicht länger eine Abo-Gebühr“ verlangen wird. Man habe das die vergangenen Jahre getan und diese von „einigen Leuten“ eingehoben. Aber: „Im Zuge unseres Wachstums haben wir herausgefunden, dass dieser Ansatz nicht gut funktioniert hat.“ Was man nicht erwähnt, ist, dass die Gebühr auch das Wachstum in Entwicklungsländern verhindert bzw. abgebremst haben dürfte.
Einer dieser offiziellen Gründe sei, so WhatsApp dass „viele Nutzer keine EC- oder Kreditkartennummer besitzen und sie sich Sorgen gemacht haben, dass sie den Anschluss zu ihren Freunden und Familie nach dem ersten Jahr verlieren“. Deshalb werde man in den kommenden Wochen die Gebühren aus allen App-Varianten entfernen.
Gleichzeitig beruhigt man die Nutzer, dass man keine sonstigen Finanzierungsmodelle wie etwa Drittanbieter-Werbung einführen wird. Man werde aber im Verlauf des Jahres Möglichkeiten testen, wie Nutzer sicher und bequem mit Unternehmen in Kontakt treten können (aber nicht umgekehrt).

quelle: winfuture.de