Ein 23 Jähriger aus NRW stand vor kurzen vor Gericht da er seine Freundin mit KO-Tropfen betäubt haben soll.
Vor ca. einem Jahr kam seine damalige Freundin von Arbeit nach Hause und wollte mit ihrem Freund ein ruhigen Abend verbringen. Dieser hatte aber andere Pläne und lud sich ein paar Freunde zum Zocken ein. Um den Ärger aus dem Weg zu gehen bot der 23 Jähriger seiner Freundin ein Tee an und bereitete ihn ihr promt zu, nur das dieser Tee 3-4 KO-Tropfen beinhaltete. Der junge Mann unterschätzte die Wirkung der so genannten KO-Tropfen, da er meinte, dass er diese selbst regelmäßig zum Einschlafen verwendet, dabei aber die zehnfache Menge benötigt.

Für den Richter war die Schuld auch nach einer eindeutigen Haaranalyse bewiesen, er erläuterte den Schuldspruch dem Angeklagten folgendermaßen: „Ihre Freundin hat zwar lange und tief geschlafen, was nicht weh tut, doch es handelt sich sehr wohl um eine vorsätzliche Körperverletzung.“ Der 23 Jähre wurde zu 50 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteielt.